Datum: 24 Mai 2016

Zeit: 20:00 Uhr

Ort:

Aula/Mehrzwecksaal

Oberstufenschulhaus Taminserstrasse

7012 Felsberg

Organisator:

Schule Felsberg


mit Ständerat Stefan Engler und 
Anita Mazzetta vom WWF Graubünden

Zernez, 09.04.2016 - Letzte Nacht wurde im Engadin ein Bär von einem Zug frontal erfasst und sofort getötet. Der Unfall ereignete sich kurz nach 23:00 Uhr zwischen Zernez und S-chanf.

Seit dem letzten Sonntag wurde an mehreren Orten im Unterengadin ein Bär festgestellt. Er wanderte über Strada, Tschlin, Seraplana, Sent, Ftan, Susch nach Zernez und konnte gestern von der Wildhut noch beobachtet werden.

Verunfallter Baer

Beim verunfallten Bären handelt es sich um ein 110 Kilogramm schweres, männliches Jungtier. Der Kadaver wird der Universität Bern für weitere Untersuchungen übergeben. Es könnte der Bär M32 sein.

Um welches Tier es sich handelt, werden die genetischen Untersuchungen zeigen. Bereits im Jahre 2012 ist es bei Scuol zu einem Bahnunfall mit einem Bären gekommen. Damals hat der Bär M13 den Zusammenstoss überlebt.

Sofern es sich wirklich um M32 handelt, ist das Tier zweieinhalb Jahre alt, wie Hannes Jenny, Wildbiologe beim Amt für Jagd und Fischerei, auf Anfrage sagte.Der Bär sei eher scheu und habe sich letzten Herbst und diesen Frühling auf «Imkerei-Artikel» spezialisiert.

M32 wäre der 13. Bär, der von Italien nach Graubünden gewandert ist. Er dürfte vor etwa eineinhalb Monaten aus dem Winterschlaf erwacht sein.

 

Dieser Zaun gilt als Herdenschutztauglich und soll die Schafe vor einem Wolfsangriff schützen. 

von Daniel Steiner

Was sind das für Spezialist, die solche Anweisungen herausgeben? Eines ist sicher, solche Zäune halten keinen Wolf ab. Mein Hund ist kein hungriger Wolf und überspringt diesen Zaun ohne Probleme. (siehe Video)

Das gesamte Herdenschutzkonzept ist ein Fass ohne Boden und versagt schon bei einzelnen  Wölfen  vergiss bei einem Rudel. Das BAFU sowie STS, WWF und CH-Wolf träumen vom braven Wolf und funktionierendem Herdenschutz.

Das schlimme daran ist, dass unsere Regierung diesen Träumern noch gehör schenkt. In wenigen Jahren wird der Traum vorbei sein und genau die gleichen Organisationen werden vom Bund Geld anfordern, damit die entvölkerten Berggebiete wieder bewohnt und bewirtschaftet werden.

Für all die Spätfolgen, welche diese krankhafte Wolfspolitik bringen wird, müssen eines Tages diese Organisationen inklusive Regierung gerade stehen.

Wallis 16.04.2016 - Kaum sind die ersten Schafe auf den Frühjahrsweiden, geht das unsinnige Gemetzel an den einheimisch geschützten Nutztierrassen wieder los.

Der Verein Lebensraum Wallis ohne Grossraubtiere ist wenig überrascht über die ersten Wolfsrisse 2016 in der Region Zeneggen-Törbel-Bürchen. Die Situation betreffend die Sicherheit für die Bevölkerung und die Nutztiere spitzt sich in der Region weiter zu.

Logo LRohneGRT Wallis

Die Wolfsrisse ereignen sich in unmittelbarer Nähe von Dörfern und Siedlungen. Die betroffenen Gemeinden sind aufgefordert sich für die Sicherheit in ihren Siedlungsgebieten einzusetzen und notwendige Massnahmen zu ergreifen. Die vom BAFU im Jahr 2015 in das Wolfskonzept aufgenommenen Gefahrenabstufungen in das Wolfskonzept zeugen von der tickenden Zeitbombe.

Der Ständerat hat es am 9. März 2016 verpasst die ganzjährige Bejagbarkeit des Wolfes anzuordnen. Deshalb bleibt die gesamte Entwicklung rund um die Grossraubtiere, vor allem für die Halter von Nutztierrassen, unakzeptabel. Der gesamte aufgezwungene Herdenschutz ist schon lange gescheitert und die Betroffenen werden ihrem Schicksal überlassen. Der ständig steigende Aufwand und die Kosten explodieren.

Allein der Kanton Wallis hat im Jahr 2015 für die Bewirtschaftung der Grossraubtiere 3000 Arbeitsstunden aufgewendet. Frau Bundesrätin Leuthard trägt zusammen mit einem Teil des Parlamentes die volle Verantwortung für die verfehlte Politik in diesem Dossier. Dazu gehört in erster Linie die permanente Verweigerung des vom National- und Ständerates beschlossenen Austrittes aus der Berner Konvention.

Herr Rechtsprofessor Rainer Schuhmacher beschäftigt sich seit Jahren intensiv um verschiedene Rechtsfragen im Zusammenhang der Wiederansiedlung von Grossraubtieren. Er stellt unter anderem fest, dass gemäss Art. 17 des schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB) ein Notstand, wie er sich bei einem Angriff eines Grossraubtieres auf eine Nutztierherde oder eines Einzeltieres darstellt, gegeben ist.

Damit bleibt ein nicht bewilligter Abschuss eines Grossraubtieres gemäss Art. 17 des StGB straffrei. Bisher hat weder der Bundesrat noch eine behördliche Institution diesen Art. 17 und dessen Anwendung bestreiten können. Der Verein will sich nicht wehrlos dem Diktat aus Bern beugen und ist überzeugt in der Anwendung des Art. 17 des StGB, speziell in den Siedlungsgebieten und Ortschaften, eine mögliche Lösung für die Sicherstellung des Bevölkerungsschutzes und die gleichzeitige Eindämmung der Grossraubtiere aufzuzeigen.

Verein Lebensraum Wallis ohne Grossraubtiere

Auskunft: G. Schnydrig Tel. 078 736 62 58 Präsident Verein Lebensraum Wallis ohne Grossraubtiere  

März 2016, Niedersachsen - Weil sie immer mehr Rinder durch die Ausbreitung des Wolfes verlieren, geben die Bauern in Wietzendorf (Niedersachsen) ihre Weidetierhaltung solange auf, bis endlich Hilfe von der Politik kommt.

von Alfons Deter  (top agrarONLINE)

Wie die Land & Forst berichtet hat der Wolf in der Region seit 2013 regelmäßig, manchmal im Wochenrhythmus Kälber gerissen.Die Tiere seien inzwischen völlig panisch und wären auch durch Zäune nicht mehr zu halten. Ein Landwirt berichtet, dass die Kühe inzwischen so verstört seien, dass man nicht mehr an sie herankomme. Offen darüber sprechen, könne er aber auch nicht, weil Wolfsliebhaber ihn direkt anfeinden würden.So seien im Dorf mittlerweile nicht nur die Tiere verstört, sondern auch die Menschen, sagte er.

Den Tierhaltern fällt dabei immer häufiger auf, dass die Wölfe keine Scheu vor dem Menschen zeigen, teilweise liefen sie quer über den Hof. Verständlich ist demnach die Sorge der Bewohner , dass auch Kinder in Gefahr seien, zitiert die Zeitung einen Bauern weiter. Man wisse nie,wann der Wolf wieder vorbeikommt. Und wer es nicht glaubt, könne sich das Schauspiel vor Ort ansehen.

Selbstgedrehte Videos beweisen die Besuche, etwa wie Wölfe bis auf wenige Meter an den Schlepper herankommen . Nur wenige Kilometer weiter, in Hetendorf und Seeklingen, würden die Wölfe inzwischen schon tagsüber durchs Dorf streunen.

Und so bleibt den Tierhaltern nichts anderes übrig, als nachts schnellauf die Weide zu fahren, wenn die Kühe in Todesangst brüllen und verstörte Muttertiere eine Wagenburg gebildet haben, um sich zu schützen.

Entschädigui:ig bekommen die Bauern laut der Land & Forst aber nur, wenn die Weide mit Stromdrähten eingezäunt ist. Bei Weidegrößen um 40 ha stellt das die Tierhalter aber vor große Probleme, auch finanzieller Art.

Für viele würde sich die Mutterkuhhaltung dann nicht mehr lohnen, abgesehen davon, dass Stromdrähte eh nichts bringen. Aus diesem Grund hören derzeit immer mehr Landwirte auf, Meyer werde dann schon merken, dass seine Idee von der Förderung der Weidetierhaltung zwecklos isf, sagen sie. Ihrer Meinung nach unternimmt der Staat viel zu wenig, um dem verheerenden Trend entgegenzuwi rken.Der Wolf sei viel zu streng geschützt.

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