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Armut in der reichen Schweiz: Was es hier eigentlich nicht geben sollte, verbirgt sich in Statistiken. Jede 13. Person in der Schweiz ist arm, lebt also unter der Armutsgrenze. Das sind rund 590 000 Menschen. Weitere 1,9 Millionen sind armutsgefährdet. Sie erhalten einen Lohn unter dem Schweizer Existenz­minimum. Dies teilt das Bundesamt für Statistik in seiner  Studie «Armut in der Schweiz» vom Juli 2014 mit.

In der Zwischenzeit verbratet das Bundesamt für Natur und Umwelt (BAFU) und nicht regierende Organisationen Millionen von öffentlichen Geldern für die Wiedereinführung von Wölfe und Bären in der Schweiz. Ein einziger Wolf kostete  im Jahr 2009 etwa 80'000 CHF gemäss Recherchen des Tagesanzeigers (http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Was-der-Wolf-die-Schweiz-kostet/story/23065698). Heute sind die Kosten wahrscheinlich viel höher.

Die Präsenz von fünf Wölfen verursachte allein beim Kanton Wallis im  Jahr 2013 Aufwände in der Höhe von rund 250 000 Franken.

Diese Zahl geht aus einem Antwortschreiben hervor, das Staatsrat Jacques Melly vor Kurzem SVPO-Präsident und Grosstat Franz Ruppen auf eine schriftliche Anfrage hin zukommen liess. Ruppen wollte wissen, wie viel Geld die Wolfspräsenz den Kantonim Jahr 2013 kostete. Die Kostenzusammenstellung umfasst alle im Zusammenhang mit der Präsenz von fünf Wölfen stehenden Tätigkeiten, die im Jahr 2013 bei kantonalen Dienststellne anfielen. Diese wurden im Rahmen der kantons- und Bundesgesetzgebung von Angestellten des Kantons ausgeführt.

120'000 Franken für 50 Tagen M13

Im Jahr 2013, für nicht einmal 50 Tage Aufenthalt des Bären M13 im Graubünden, musste allein der Kanton etwa 120'000 Franken aufwenden. (siehe Jahresbericht Bären im Kanton Graubünden). Nicht inbegriffen sind die Kosten der Gemeinden, des Bundes und der Privaten.

Am 19. Februar wird M13 in der Nähe des Weilers Miralago (Puschlav) von der Wildhut erlegt. Die Reaktion der Schweizer Medien auf diesen Abschuss ist einmal mehr enorm. Niemand regt sich für die Kosten auf.