In der letzten Zeit las man wenig über den Wolf in den Medien Der Schein trügt und ist von laufenden Wolfsrissen überschattet.

Leserbrief von Hermi Plump, Tamins

Tamins, 11.02.2015 - Ein sehr gefährliches Phänomen hat sich eingeschlichen. Ich erfahre fast täglich von Wolfsrissen und erschreckten Wanderern und Spaziergängern im Bündner Rheintal. In Trin konnten die Passagiere aus dem Postauto die Wölfe beobachten. Wenn ich die Leute darauf anspreche, wollen Sie aus Angst vor der der fanatischen Wolfslobby die Erlebnisse nicht öffentlich verbreiten.

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Jungwölfe am Calanda, 20-10-2012, Foto Mirjam Durisch

Das die Referenten in Vättis unter Polizeischutz an der Orientierung teilnehmen mussten, war für mich wie ein Schock in der "freien" Schweiz. Dass jetzt aber die sonst schon benachteiligte Bergbevölkerung von solchen Kreisen bedroht wird, ist höchst beängstigend. Der Wolf treibt frisch fröhlich seine Raubzüge im Bündner Rheintal und fühlt sich immer sicherer. Bereits belagern die Wölfe schon die Bauernhöfe in Dorfnähe am hellichten Tag und versetzen ganze Volksgruppen in Panik. Das AJF ist über die Vorfälle bestens informiert und verschweigt alles.

Wenn etwas berichtet wird, dann wird die Bevölkerung mit fadenscheinigen Aussagen angelogen. Inzwischen schleichen die Wölfe um die Ställe und Pferdekoppeln sowie Schafgehege. Ihre Anwesenheit strahlt ein grosses Unbehagen aus und die Betroffenen fühlen sich hilflos und von den Verantwortlichen im Stich gelassen. Es bringt auch nichts, wenn die Jagdaufseher Tag und Nacht ihre Kontrollfahrten machen. Können mir die Verantwortliche sagen, was der Sender bei einem Wolf soll. Er braucht Nahrung und holt seine Beute, Sender hin oder her.

Immer wieder schreibt das AJF wie intelligent und schlau die Wölfe sind. Also was soll das Katz und Maus -Spiel. Die Hofbesitzer fangen an ihre Liegenschaft zu verbarrikadieren und lassen zur Abschreckung die ganze Nacht Licht in den Ställen brennen. Die Wölfe versetzen die Tiere in eine dauernde Unruhe und die Milchwirtschaftbetriebe spüren bereits einen Rückgang der Milch bei den Kühen. Das AJF weiss nichts anderes, als den Landwirten zu raten, ihre Hofhunde über Nacht einzuschliessen, da diese besonders gefährdet sind. Müssen wirklich Übergriffe auf Nutztiere und Bevölkerung passieren, bis die Verantwortlichen und Politik endlich handelt.

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