Der Wolf kostet den Bund rund 3,3 Millionen Franken pro Jahr. Anscheinend hat der Bundesrat noch nicht erkannt, dass bei der von ihm geförderten Wolfspolitik die Schafhaltung im Berggebiet eingeht. Die Auswirkungen dieser Wolfspolitik auf die Berglandwirtschaft sind gross. Wir können unsere Alpen und Weiden, welche Eigentum sind, nicht mehr nutzen.

von Daniel Steiner, Niedergampel

Viele Betriebe werden aufgegeben. Die zusätzlichen Arbeiten, welche durch die Wolfspräsenz entstehen, sind nicht zu bewältigen und stehen in keinem Verhältnis zu Kosten und Nutzen. Werte Bundesräte, macht den jährlichen Ausflug einmal auf eine Hochgebirgsalp, damit Sie sehen, wie wichtig es ist, dass diese Alpen weiterhin erhalten, genutzt und bewirtschaftet werden.

Der Anblick von gerissenen, verletzten und zu Tote gejagten Schafen, ob mit Herdenschutz oder freiem Weidegang gesömmert, würde die Meinung über den braven Wolf sicher ändern. 3 Millionen Franken werden für Herdenschutzmassnahmen ausgegeben. Herdenschutzmassnahmen die schon bei Einzelwölfen versagen, geschweige denn, wenn Rudel auf die Jagd gehen.

Beispiele von nicht funktionierendem Herdenschutz gibt es zur Genüge. Weitere 100000 Franken kostet die Schadenvergütung von Nutztierrissen und 200000 Franken die Überwachung des Wolfsbestandes. Was leider in diesen Angaben fehlt, sind die Kosten der gut bezahlten Wolfsspezialisten von BAFU, KORA, AGRIDEA usw. Würden die Jahresgehälter dieser Spezialisten miteinberechnet, sieht die Endabrechnung anders aus.

Wie viel Geld die ganze Wolfspolitik, an welcher der Bundesrat verbissen festhält, die Kantone sowie jeden einzelnen Schafbesitzer kostet, wird nicht erwähnt. Sofort werden die jährlichen Direktzahlungen an die Schafhalter ins Spiel gebracht. Dies ist eine Frechheit und hat mit der ganzen Wolfspolitik wenig oder nichts zu tun. Zu welchen Bedingungen Direktzahlungen bezahlt werden ist in der AP 2014–2017 klar geregel.

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