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Poschiavo, 20.03.2016 - Die Vereinigung Lebensräume ohne Grossraubtiere Graubünden distanziert sich klar von der illegalen Tötung eines Jungwolfes im Domleschg.

Unsere Vereinigung wurde gegründet, um die Interessen der gesamten Bevölkerung und der Tierhaltung gegen die Schäden und die Gefahren der Wiederansiedlung der Grossraubtiere zu wahren.

Der Kadaver des Jungwolfs in Sils im Domleschg. (Bild: Amt für Jagd und Fischerei Graubünden)

Der Kadaver des Jungwolfs in Sils im Domleschg. (Bild: Amt für Jagd und Fischerei Graubünden)

Da wir überzeugt sind, dass ein friedliches Zusammenleben von Wolf und Mensch in der Schweiz heute nicht möglich ist, setzen wir uns für eine Regulierung der Wolfbestände ein, welche die Herabsetzung seines absoluten, in der Berner Konvention festgeschrieben Schutzes bedingt, wie es in 24 anderen Mitgliedstaaten der Berner Konvention bereits der Fall ist.

Wir wollen die Alpenregionen als Erholungsraum für Tourismus und Sport, sowie als Wirtschaftsraum erhalten. Dies kann nur im Dialog mit den Behörden und mit der Politik erreicht werden, die Wilderei lehnen wir ab, sie ist illegal und kontraproduktiv.

Rico Calcagnini, Pressesprecher der Vereinigung Lebensräume ohne Grossraubtiere Graubünden