Der am 18.06.2014 getötete Wolf von Schlieren dürfte wohl ein «Bündner» sein

VON OLIVIER BERGER

In zwei bis drei Wochen wird man wissen, ob der am Mittwoch in Schlieren (Zürich) von einer S-Bahn überfahrene Wolf ein «Bündner» war. Fachleute gehen aber davon aus, dass der etwa einjährige Rüde aus dem Calanda-Rudel stammen dürfte.

 

Wolf Schlieren

OBWOHL SICH DIE BEHÖRDEN nach dem Tod des Tiers beeilt haben, allfällige Ängste in der Bevölkerung zu zerstreuen, mehren sich in Internetforen jene Stimmen, welche den Wolf als Bedrohung für die Bevölkerung sehen. Ironischer weise hatten sich besonders aus Zürich und dem übrigen Mittelland zahlreiche Personen immer wieder darüber mokiert, dass ein Teil der Bündner Bevölkerung der Zuwanderung von Wölfen und Bären kritisch gegenübersteht.

DAS ERSTMALIGE AUFTAUCHEN eines Wolfs in Zürich seit rund 100 Jahren erinnert an die Kurzgeschichte «Die Rückeroberung des Schweizer Schriftstellers und Satirikers Franz Hohler. Es gibt zahlreiche Parallelen.

Quelle: www.suedostschweiz.ch

Die Vereinigung Lebensraum ohne Grossraubtiere ersucht die Regierung des Kantons Graubünden, zur Gültigkeit der vom WWF gesammelten sogenannte „Unterschriften“ zugunsten des Bären M25 Stellung zu nehmen.

Dass der WWF behauptet, 22’509 Unterschriften für den Bären M25 gesammelt zu haben, ist skandalös.

Der WWF schreibt auf seiner Internetseite: «Die Schweiz steht hinter M25. Wir sind überwältigt – in einer Woche wurde das Petitionsziel erreicht und sogar übertroffen. [...] 22’509 Stimmen sprachen sich innerhalb eines Monats für den Jungbären M25 aus.»

Die Unterschriften wurden – wenn auch elektronisch – auf unehrliche und unkorrekte Weise gesammelt. Nachdem man irgendeine E-Mail Adresse und irgend – einen Namen eingegeben hatte, genügte ein Click, um die Petition zu unterstützen.

Dieselbe Person konnte sich somit problemlos mehrmals eintragen! Der WWF unterliess es, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um ähnlich wie beim eidgenössischen Initiativrecht (VO/Politische Rechte) die minimalste, notwendige Sorgfalt analog elektronischer Stimmabgaben, zu garantieren, nämlich dass:

  1. jeder Stimmberechtigte nur über eine Stimme verfügt und nur einmal abstimmen kann
  2. Drittpersonen nicht systematisch elektronische Stimmen abfangen, verändern oder umleiten können
  3. jeder systematische Missbrauch ausgeschlossen werden kann

Wie aus dem Bild ersichtlich, wurden nicht Unterschriften abgegeben, sondern ein Papier mit der Anzahl der angeblichen Unterschriften und ein Abfallcontainer.

M25 petizione WWF

Diese Petition ist ein Schwindel! Die Vereinigung Lebensraum ohne Grossraubtiere lehnt solche unkorrekten Aktionen ab, die das einzige Ziel haben, für einen „Halsbandbären“, der Sorgen und Angst verbreitet, Propaganda zu machen.

Für den WWF ist heute der Umweltschutz ein Geschäft geworden. Seine Leitung ist fürstlich bezahlt und jede Gelegenheit ist willkommen, um Geld zu machen. Der WWF verfügt über Einkünfte in der Grössenordnung von 50 Millionen Franken jährlich.

Die Vereinigung Lebensraum ohne Grossraubtiere (ww.atsenzagp.org) ersucht die Regierung des Kantons Graubünden zur Gültigkeit der vom WWF gesammelten sogenannte „Unterschriften“ zugunsten des Bären M25 Stellung zu nehmen.

Im August 2012 startete das Umweltbildungszentrum SCHUBZ Lüneburg im Auftrag der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) eine niedersachsenweite Bildungsinitiative zur Rückkehr der Wölfe für Kinder und Jugendliche

Unglaublich wie unsere Kinder mit der Wolf-Propaganda eingebildet werden

Siehe das Video

Der Bär M25 hat bereits über 30 Nutztiere getötet, Trentino und Südtirol sieben Schafe, sechs Ziegen, ein Esel. Im Unterengadin zwischenzeitlich gegen 20 Schafe eventuell noch steigend, da einige noch fehlen, Teilweise sind die Tiere nach den Bissattacken elendiglich verendet.

Leserbrief aus dem

Wieso wird nicht gehandelt. Haben Schafe und andere Nutztiere keine Lebensberechtigung oder sind sie neuerdings Bärenfutter? Wo sind die Tierschützer? Ich hoffe, dass die Schaf-, Ziegen- und andere Züchter auf die Barrikade gehen und sich sowas nicht weiter gefallen lassen. Schade, wurden die Bilder der gerissenen Schafe nicht in den Zeitungen publiziert, es wäre manch einem schlecht geworden.

IGNAZ DERUNGS, MARTINA

Anmerkung der Redaktion:

Wir publizieren ein Bild:

 

In der Nacht auf Donnerstag hat der Bär M25 bei Vinadi nicht nur sechs sondern elf Schafe gerissen

Vinadi. – Am Donnerstagmorgen entdeckte die Wildhut sechs Tiere («suedostschweiz.ch» berichtete). Im Laufe des Tages fanden Bauern und der Schafhirte noch drei weitere tote Schafe. Darunter befand sich auch ein Mutterschaf. Bereits reagiert hat ein Bauer aus Strada. Er hat seine Schafe nach Hause geholt. (fh) 

 

Nachdem der Bär M25 in der Nacht auf Donnerstag elf Schafe gerissen hat (Stand Freitag, 9 Uhr, «suedostschweiz.ch» berichtete), haben die Bauern von Sent, Crusch, Strada und Tschlin beschlossen, die 300 Schafe nach Hause zu holen.

Die Tiere werden im Stall oder auf eine Wiese in Dorfnähe untergebracht. Gemäss jüngsten Informationen befindet sich der Bär nach wie vor in Vinadi. Sobald er nicht mehr in der Region ist, sollen die Schafe erneut nach Vinadi gebracht werden. (fh)

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 16.05.2014, 10:30 Uhr
Beitragsaufrufe
1024987

Aktuell sind 114 Gäste und keine Mitglieder online