Bern, 23.10.2015 - Trotz Herdenschutzmassnahmen können Nutztiere gegen Wolfsattakten kaum geschützt werden. Den Umweltschutzverbänden und dem Bundesamt für Umwelt scheint kein Preis zu hoch, um dem Wolf die flächendeckende Ausbreitung in der Schweiz zu ermöglichen. Das Nachsehen haben die Direktbetroffenen in den Berggebieten und vermehrt auch in den urbanen Regionen der Schweiz. Nun setzen sie sich zur Wehr.

Medienmitteilung Lebensraum Schweiz ohne Grossraubtiere

Der Alpsommer 2015 forderte einen hohen Blutzoll bei Nutztieren auf den landwirtschaftlich bewirtschafteten Alpen und Weiden. Der Aufwand für den Herdenschutz, die Beratung, die administrative Abwicklung sowie die finanziellen Einbussen durch den vorzeitigen Abtrieb von Alptieren steigt Jahr für Jahr. Der Erfolg der aufoktroyierten Herdenschutzmassnahmen lässt jedoch auf sich warten.

Im Gegenteil - der neuste Angriff auf Kälber in einer Mutterkuhherde im Kanton St. Gallen durch eine Gruppe Wölfe zeugt von einer neuen Dimension, welche von den Bewirtschaftern nicht mehr hingenommen werden kann. Es kommen Zweifel auf, ob die Tiere in der Schweiz wirklich echte Wölfe sind. Diese werden von den Fachpersonen der Bundesämter als sehr menschenscheu und zurückgezogen charakterisiert.

Wolf

Das Auftauchen von „Wölfen“ in der Nähe von Siedlungen, Vorgärten und nun inmitten einer Mutterkuhherde entspricht jedenfalls nicht diesem Bild. Es muss endlich erkannt werden, dass eine ungehinderte flächendeckende Ausbreitung des Wolfes inakzeptable Folgen für die Bevölkerung, die Landwirtschaft und den Tourismus nach sich zieht.

Es braucht eine saubere Zusammenstellung aller Kosten, welche die Präsenz des Wolfes in der Schweiz verursacht. Der Verein Lebensraum Schweiz ohne Grossraubtiere verlangt von jedem Kanton eine korrekte und transparente Kosten – Nutzen Rechnung. Jeder Kanton muss selber entscheiden können ob er die Lasten, welche durch die Präsenz der Grossraubtiere entstehen, tragen will.

Der heute geltende Schutzstatus des Wolfes ist nicht gerechtfertigt und muss angepasst werden. Das Parlament hat den entsprechenden Auftrag mit der Kündigung der Berner Konvention dem Bundesrat überwiesen – dieser verweigert bis heute die Umsetzung. Parallel dazu ist im Jagdgesetz der Wolf auf die Liste der jagdbaren Tiere zu setzen.

Im Weiteren braucht es eine unabhängige morphologische Untersuchung der gestorbenen, verunfallten oder geschossenen Wölfe in der Schweiz, welche die wahrscheinliche Wolfshund-Hybridisierung nachweist. Gemäss den geltenden Gesetzgebungen sind alle diese Tiere umgehend aus der Natur zu entfernen. Der im September 2015 gegründete Dachverband Verein Lebensraum Schweiz ohne Grossraubtiere verfolgt mit Nachdruck diese Ziele. Die kantonalen Sektionen sind vor Ort aktiv und unterstützen die Betroffenen.

Auskunft: G. Schnydrig Tel. 078 736 62 58 Ko-Präsident Verein Lebensraum Schweiz ohne Grossraubtiere

Wir publizieren hier einen interessanten Artikel aus www.blick.ch. Wir  (Verein für Lebensräume ohne Grossraubtiere) möchten präzisieren dass wir keine Wolfshasser sind. Wir sind nur Gegner der Ansiedlung von Grossraubtieren in unserem Lebensraum, weil ein Zusammenleben nicht funktioniert.

Dieser Artikel ist am 18.10.2015 auf www.blick.ch erschienen und der Autor ist Roland Gamp

Schweizer Wölfe sind nicht echt. Diese gewagte These will die Gruppe «Lebensraum Schweiz ohne Grossraubtiere» in den nächsten Tagen verbreiten. Co-Präsident Schnydrig: «In Italien zeigte eine Untersuchung, dass bis zu 87 Prozent der Wölfe aus Kreuzungen mit Hunden stammen. Wir haben daraufhin Fotos der Schweizer Exemplare studiert. Und kamen zum Schluss, dass auf diesen nur Mischlinge zu erkennen sind.»

Die sind laut Artikel 8 der Jagdverordnung und Berner Konvention illegal. Weil sie die Population der reinrassigen Wölfe gefährden, indem sie sich mit ihnen paaren. Die logische Konsequenz für Schnydrig: «Alle Mischlinge müssen geschossen werden.» Unterstützung erhält er von Eirik Granqvist (71). Der finnische Tierpräparator war Chefkonser­vator am Zoologischen Museum in Helsinki.

Wolf

Wieviel Hund steckt in diesem Wolf? (Keystone)

Für SonntagsBlick hat er 20 Fotos von Schweizer Wölfen analysiert. Bei einem seien die Ohren zu spitz, «typische Hunde­ohren». Bei anderen der Schwanz zu lang, die Schnauze zu kurz, die Kopfhaltung falsch. «Offenbar gibt es in der Schweiz keine Wölfe, sondern nur Mischlinge.» Das Problem: «Hybride haben nicht die gleiche Angst und Vorsicht vor uns Menschen wie die Wölfe. Sie sind frecher, greifen Tiere und Menschen eher an», sagt Granqvist.

David Gerke (30), Präsident der Gruppe Wolf Schweiz, winkt ab. «Das ist eine konstruierte Geschichte der Wolfsgegner, um die Tiere loszuwerden.» In Italien komme es immer wieder zu Mischungen von streunenden Hunden und Wölfen. «Aber in der Schweiz ergaben alle DNA-Tests: Hier leben keine Hybride.» Solche Erbgut-Tests führt Luca Fumagalli (50) an der Universität Lausanne für den Bund durch. «Die Gegner haben keine wissenschaftlichen Beweise für ihre These», sagt der Bio­loge. Entscheidend seien nicht äussere Merkmale, sondern die Genetik.

Fumagalli: «Wir können bis vier Generationen zurückverfolgen, ob ein Tier von einem Mischling abstammt. Das war in 15 Jahren noch nie der Fall in den Schweizer Alpen.» Bei den Wölfen seien möglicherweise noch einige Hunde-Gene in der DNA zu finden, die von früheren Kreuzungen stammen. Der Anteil sei aber so gering, dass man diese Tiere nicht als Hundemischlinge bezeichnen könne. «Wenn ein Schweizer einen Urururgrossvater aus China hatte, bezeichnet man ihn deshalb auch nicht als Asiaten.»

Georges Schnydrig hält dagegen: «Ein Wolf, welcher nicht wie ein Wolf aussieht, kann genetisch gar kein Wolf sein.» Die DNA-Datenbank des Bundes stamme von Mischlingen. «Wenn man neue Proben damit abgleicht, stimmt die DNA entsprechend mit den Mischlingen der Datenbank überein.»

Das Bundesamt für Umwelt kontert. «Wir zweifeln die Ergebnisse der DNA-Analysen keinesfalls an», sagt Sprecherin Caroline Nienhuis (36). Liegt die Kreuzung mit dem Hund so weit zurück, dass dies mit DNA-Tests nicht mehr nachvollziehbar ist, habe das keine Bedeutung für den Umgang mit dem Wolf. «Im Erbgut jedes freilebenden Alpensteinbocks lassen sich zum Beispiel Gene der Hausziege nachweisen. Aber deshalb würde keiner auf die Idee kommen, alle Steinböcke als Hybride zu bezeichnen und abzuschiessen», so Nienhuis.

Mit der Tötung eines neugeborenen Kalbes in Valens durch einen Wolf hat das Thema Grossraubtier eine neue Dimension erhalten. Mit dem erstmaligen Übergriff eines Wolfes auf ein Tier der Rindergattung ist der bisherige Umgang mit dem Wolf definitiv in Frage gestellt. Der SGBV fordert die zuständigen Behörden zum Handeln auf.

Der St. Galler Bauernverband hat das Wolfskonzept aus dem Jahre 2012 und den Umgang mit dem Wolf bisher mitgetragen. Mit einem umfassenden Herdenschutzkonzept für die Schafalpen konnten die Übergriffe durch den Wolf bis anhin tief gehalten werden. Der SGBV hat immer wieder betont, dass bei einem allfälligen Übergriff auf Tiere der Rindergattung der Umgang mit dem Wolf neu beurteilt werden muss. Die Tötung einer Ziege im Toggenburg sowie die verschiedenen Schafrisse im Kanton Appenzell AR und in der Region Werdenberg in den vergangenen Monaten deuten darauf hin, dass der Lebensraum für die Wolfspopulation im Calandagebiet zu klein ist. Eine starke Ausweitung des Lebensraumes für die Wolfpopulation ist zu befürchten und kann vom SGBV in dieser Form nicht akzeptiert werden.

St. Galler Bauernverband (SGBV)

Mit der Vergrösserung des Wolf-Lebensraumes sind immer mehr Nutztiere schutzlos ausgeliefert. Ein umfassender Herdenschutz für Schafe und Ziegen sowie Tiere der Rindergattung im Sömmerungsgebiet wie auch auf den Heimbetrieben ist nicht möglich. Es kann den Bäuerinnen und Bauern nicht zugemutet werden, dass sie künftig ihre Tiere auf der Weide zusätzlich schützen müssen. Der Mitteleinsatz für den Herdenschutz für die Schafalpen war bis jetzt schon unrealistisch hoch. Jede weitere Massnahme ist unrealistisch.

Der SGBV fordert die zuständigen Behörden auf, die Anzahl der Wölfe auf dem St. Galler Kantonsgebiet sofort zu reduzieren und so einer unkontrollierten Ausdehnung der Wolfspopulation Einhalt zu gebieten.

Rückfragen:

Peter Nüesch, Präsident, Tel. 071 720 12 04, Mobile 079 696 00 20

Andreas Widmer, Geschäftsführer, Tel. 071 983 39 60, Mobile 079 358 62 64

Am 29.09.2015 war die Alpentladung der Alp Maton, St. Margeterberg angesagt. Das Hirtenpaar hat sich gefreut, dass der Sommer ohne Zwischenfälle und Verluste abgelaufen war.

von Hermi Plump, Tamins

Als die Beiden am Morgen, ca. 08.30 h zur Herde gestossen sind, haben sie gleich festgestellt, dass ein Rind am Boden lag und etwas nicht stimmte. Als sie auf das Rind zuliefen mussten sie mit Schrecken feststellen, dass sich ein Wolf am Rind zu schaffen machte. Als sie sich näherten, liess der Wolf vom Rind ab und verschwand.

Calanda Wolf

Das Ehepaar konnte den Wolf auf eine Entfernung von ca. 80 m gut erkennen. Beim Rind angekommen bot sich ihnen ein grausames Bild. Das Kalb war am Unterkiefer angefressen und es fehlten Körperteile.

Am Euter des Rindes fehlten zwei Striche (Zizen). Sie haben die Bilder festgehalten und sofort den Wildhüter Rolf Wildhaber angerufen. Seine erste Antwort war, das könne kein Wolf sein, es war sicher ein Fuchs. Ich frage mich, ist dieser Wildhüter überfordert oder befangen?

Schon bei den Herdenausbrüchen in Bad-Ragaz hat er das gesagt. Er weist anscheinend nicht, dass dort Landwirte den Wolf in der Nähe der Herde fotografiert haben. Auf der Alp angekommen, hat er die DNA-Probe durchgeführt, Auch, obwohl Reinhardt Schnidrig öffentlich geschrieben hat, dass ein Wildhüter im Stande sein soll, einen Wolfsriss zu beurteilen. Ebenfalls fand er es nicht für Notwendig, mit dem Hirt zu sprechen.

Wenn man weiss wie das mit den DNA-Proben abläuft muss man grosse Fragezeichen dahinter setzen. Je nachdem wie die Probe genommen wird, kann die Antwort auf Hund, Fuchs oder eben Wolf lauten. Beispiele gibt es genug. Alles läuft durch die gleichen Hände, Reinhardt Schnidrig vom Bafu, Urs Breitenmoser von der KORA und Luca Formagalli von der DNA-Prüfstelle.

Diese Leute können schalten und walten, wie sie wollen. Bei tiefgründiger Nachforschung von Literaturen sind die DNA Nachweise sehr fragwürdig und umstritten. Einfach gesagt, für die Beurteilung braucht es Referenzwerte als Vorlagen. Wenn diese schon manipuliert sind, dann was? Weil mir niemand beweisen kann, dass wir in der Schweiz reine Wölfe haben, bin ich der festen Überzeugung, dass alles Wolfmischlinge sind.

Wenn ich lese, dass Herr Breitenmoser vom KORA und Mitarbeiter bei der LCIE (Large Carnivore Initiative for Europa) tatkräftig mitmischen, kann ich der ganzen Sache überhaupt nicht mehr glauben. Diese Gruppe führt Luigi Boitani an, und diese streben nämlich den Schutz der Hybriden in Brüssel an, was sehr zweifelhaft ist. Ich hoffe schwer, dass diese Machenschaften und Verstrickungen endlich aufgedeckt werden und der Bevölkerung die Wahrheit erfährt.

Gefürchtetes Raubtier, bedrohte Art und bewundertes Märchenwesen: Der Wolf macht sich wieder in Deutschland breit. 35 nachgewiesene Rudel gibt es schon

Hilfe-Hurra

Die Wölfe sind zurück und mit ihnen die Angst. Eine beeindruckende Sendung von N24.

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