Treffen im Bundeshaus zwischen Parlamentariern und Vertretern des Alpenbogens vom Wallis, Tessin und andere Regionen bis Graubünden

Auf Grund der allgemeinen Betroffenheit in der Bergbevölkerung infolge der zunehmenden Attacken und Übergriffen von Grossraubtieren auf Wild- und Nutztierbestände haben sich am Dienstag den 24. September 2013 Vertreter der Alpenkantone  mit  Parlamentariern der verschiedenen Parteien über die Gesamtsituation und die vorgesehenen notwendigen eidgenössischen Massnahmen ausgesprochen.

Wie bekannt, wurden die vom Ständerat am 02.06.2010 und vom Nationalrat am 30.09.2010 beschlossenen Änderungen der Berner Konvention vom permanenten Ausschuss der Konvention mit Sitz in Strassburg im Oktober 2012 abgelehnt. Gemäss eindeutigen Auftrag des Parlamentes, hätte der Bundesrat deshalb die Berner Konvention kündigen müssen, was bis heute nicht geschehen ist! Die Dringlichkeit der Ausführung dieses Auftrages durch den Bundesrat wird deshalb von den Vertretern der Alpenkantone mit Nachdruck verlangt.

Die langfristige Entwicklung der Bergregionen wird durch die Wiederansiedlung der Grossraubtiere in der Schweiz in Frage gestellt und ein Miteinander von Grossraubtieren und Nutztieren in unserem Land wird auch in Zukunft nicht möglich sein. Die Aufwendungen und Kosten für die Bewirtschaftung von Grossraubtieren und die gleichzeitige Unterstützung der Landwirtschaft für den Herdenschutz stehen in einem krassen Wiederspruch zum Konzept unserer Berglandwirtschaftspolitik und sind ein volkswirtschaftlicher Unsinn. Bis zum Beschluss des Austrittes aus der Berner Konvention sind weitere vorsorgliche Massnahmen sowohl zum Schutz der Bevölkerung, des Tourismus sowie der Landwirtschaft unverzüglich zu treffen.

Weitere Informationen können über folgende Adresse erhalten werden:

Vereinigung Lebensräume ohne Grossraubtiere
ATsenzaGP
Fermoposta
7742 Poschiavo


oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Beitragsaufrufe
1026640

Aktuell sind 132 Gäste und keine Mitglieder online