Die Erfahrung mit dem problematischen Bär M13 und deren  Tötung in Val Poschiavo (Graubünden) haben die lokale Bevölkerung sehr betroffen

Nach Umweltorganisationen und Tierschutzverbände sollten aber die Menschen, die in alpinen Gebieten leben, wieder lernen mit Großraubtiere umzugehen. Dieser Anspruch wird mit einer Bundesinitiative, die den Schutz der Großraubtiere in der Bundesverfassung verankern will, verstärkt.

Auf der anderen Seite gibt es Bedenken und Ängste in der alpinen Bevölkerung, die das Leben mit Großraubtiere kategorisch ausschließt. Für diesen Teil der Bevölkerung ist unverständlich, das andere Leute, die meistens in großen Städten leben und Umwelt-Aktivisten, die keinen Bezug mit den Folgen einer Einführung von Großraubtiere in alpinen Gebieten haben, bestimmen können, wie Menschen in den Alpen leben sollen.

Die Mitglieder des „Vereins für Lebensräume ohne Grossraubtiere“ haben keine Abneigung gegen diesen herrlichen Geschöpfen, wie Bären, Wölfe und Luchse, aber sie sind fest entschlossen gegen die Wiedereinführung in ihrem Land zu kämpfen.

Die "Kohabitation" - der Slogan der Umweltgruppen, Tierschutzorganisationen und Behörden – ist eine undemokratisch Zumutung für die Bewohner der Alpen, die zu einer Einschränkung ihrer Freiheit führt.
Die Unannehmlichkeiten und die radikale Veränderungen in dem täglichen Leben, dass die Anwesenheit von Grossraubtiere bewirken, gefährden das Weiterbestehen der alpinen Bevölkerung.

Vor allem für Menschen, die bereits Angst von Tieren wie Hunde haben, ist eine erhebliche psychische Belastung, zu wissen, dass in ihrer Nähe solche Tiere leben. Das begrenzt in hohem Masse ihre individuelle Freiheit.
Für die Freiheit dieser Leute, die sicher eine gesunde Einstellung zu Natur haben, und weiter in den Bergen leben wollen, will der Verein sich einsetzen.

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