Im August 2012 startete das Umweltbildungszentrum SCHUBZ Lüneburg im Auftrag der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) eine niedersachsenweite Bildungsinitiative zur Rückkehr der Wölfe für Kinder und Jugendliche

Unglaublich wie unsere Kinder mit der Wolf-Propaganda eingebildet werden

Siehe das Video

Der Bär M25 hat bereits über 30 Nutztiere getötet, Trentino und Südtirol sieben Schafe, sechs Ziegen, ein Esel. Im Unterengadin zwischenzeitlich gegen 20 Schafe eventuell noch steigend, da einige noch fehlen, Teilweise sind die Tiere nach den Bissattacken elendiglich verendet.

Leserbrief aus dem

Wieso wird nicht gehandelt. Haben Schafe und andere Nutztiere keine Lebensberechtigung oder sind sie neuerdings Bärenfutter? Wo sind die Tierschützer? Ich hoffe, dass die Schaf-, Ziegen- und andere Züchter auf die Barrikade gehen und sich sowas nicht weiter gefallen lassen. Schade, wurden die Bilder der gerissenen Schafe nicht in den Zeitungen publiziert, es wäre manch einem schlecht geworden.

IGNAZ DERUNGS, MARTINA

Anmerkung der Redaktion:

Wir publizieren ein Bild:

 

In der Nacht auf Donnerstag hat der Bär M25 bei Vinadi nicht nur sechs sondern elf Schafe gerissen

Vinadi. – Am Donnerstagmorgen entdeckte die Wildhut sechs Tiere («suedostschweiz.ch» berichtete). Im Laufe des Tages fanden Bauern und der Schafhirte noch drei weitere tote Schafe. Darunter befand sich auch ein Mutterschaf. Bereits reagiert hat ein Bauer aus Strada. Er hat seine Schafe nach Hause geholt. (fh) 

 

Nachdem der Bär M25 in der Nacht auf Donnerstag elf Schafe gerissen hat (Stand Freitag, 9 Uhr, «suedostschweiz.ch» berichtete), haben die Bauern von Sent, Crusch, Strada und Tschlin beschlossen, die 300 Schafe nach Hause zu holen.

Die Tiere werden im Stall oder auf eine Wiese in Dorfnähe untergebracht. Gemäss jüngsten Informationen befindet sich der Bär nach wie vor in Vinadi. Sobald er nicht mehr in der Region ist, sollen die Schafe erneut nach Vinadi gebracht werden. (fh)

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 16.05.2014, 10:30 Uhr

Kaum wurde der Bär M25 vergangenen Freitag zwischen Zernez und Brail gesichtet, hat er schon zwei Schafe gerissen.

Brail. – Wie ein Landwirt am Sonntag aus Brail mitteilte, riss der Bär bereits zwei seiner Schafe. Der Chef der Wildhut aus dem Jagdbezirk Unterengadin Val-Müstair, Guolf Denoth, konnte dies gegenüber der «Südostschweiz» bestätigen. Weitere Risse seien bisher jedoch nicht bekannt.

Bär M25 

Bär M25 in der Nähe von Zernez

Keine Lokalisation seit Samstagabend

Zuletzt wurde der Bär am Samstagabend um 21 Uhr am Flülapass lokalisiert. Sein aktueller Standort ist zurzeit nicht bekannt, da die GPS-Daten aufgrund einer fehlenden Handynetz-Verbindung nicht versandt wurden.

«Es ist schwierig zu sagen, ob er noch im Engadin weilt oder Richtung Norden weitergezogen ist», meint Denoth.

Quelle: suedostschweiz.ch

Anmerkung der Redaktion von ATsenzaGP:

Uns erreichte folgende Mitteilung von einem Bauer aus Brail (Name der Redaktion bekannt):

Im Artikel der Südostschweiz vom Samstag 10 Mai wurde berichtet, dass die Landwirtschaft informiert wurde. Dies ist aber nicht so! Ich hatte 30 Schafe seit Anfang Mai auf der Weide und habe über die Risse nur per Zufall erfahren.  Die Wildhut wusste, dass er sich am Freitag Abend näher als zwei Km von meiner Schafherde aufhielt. Das kann doch so nicht sein. Auch die Medien haben bis jetzt über den Vorfall vom Samstag nichts berichtet . Dies ist zeigt eimal mehr wieder das Medien und Behörden alles vertuschen wollen.

 

WALLIS/KIRCHDORF | DerBegriff «rechtfertigender Notstand» im Strafge -setzbuch ermöglicht es, einen Wolf ohne Bewilligung straflos abzuschiessen, sagt Rechtsprofessor Rainer Schumacher

Walliser Bote
Dienstag, 4. März 2014

Der promovierte Anwalt aus Kirchdorf AG bei Baden mit einer Professur an der Universität Freiburg, verheiratet mit einer Oberwalliserin, ist überzeugt, dass ein Schütze nicht strafrechtlich für einen unbewilligten Wolfsabschuss belangt werden kann, sofern die Voraussetzungen des Artikels 17 des Strafgesetzbuchs (StGB) erfüllt sind. Unter der Überschrift «Rechtfertigender Notstand » heisst es im besagten Artikel: «Wer eine mit Strafe bedrohte Tat begeht, um ein eigenes oder das Rechtsgut einer anderen Person aus einer unmittelbaren, nicht anders abwendbaren Gefahr zu retten, handelt rechtmässig, wenn er dadurch höherwertige Interessen wahrt.»

Wolf
 

Der Notstandshelfer bleibt ebenfalls straflos

Mit anderen Worten darf ein Wolf, der sich einer Schafherde nähert oder in der Nähe einer Siedlung herumstreift, sofort ohne Bewilligung straflos abgeschossen werden. Schumacher deutet einen Wolf in der erwähnten Umgebung «als eine konkrete und unmittelbar drohende Gefahr im Sinne der Rechtsprechung des Bundesgerichts ». Diese Gefahr lässt sich nur durch sofortiges Eingreifen, das heisst durch den Abschuss des Wolfs, abwenden. «Bereits ein einziges Schaf, dem nach einem mörderischen Wolfsbiss ein qualvoller Tod droht, ist ein höherwertiges Rechtsgut, zu dessen Rettung der Wolf abgeschossen werden darf», sagt Schumacher. Der Jäger, der von einem Schafzüchter um Notstandshilfe ersucht worden ist, bleibt als Notstandshelfer ebenfalls straflos. Schumacher stützt sich dabei insbesondere auf das Urteil des Bundesgerichts 6S.118/2002 vom 25. September 2002 (BGE 129 IV 6 ff., Erwägung 3.1).

Präventiv keine unbewilligten Abschüsse

Die abstrakte Gefährdung des Tourismus durch den Wolf – zum Beispiel durch die allgemeine Wolfsgefahr oder indirekt durch die bissigen Herdenschutzhunde – ist im Vergleich dazu jedoch kein rechtfertigender Notstand im Sinne des Art. 17 StGB. Präventiv dürfen also keine unbewilligten Abschüsse getätigt werden.

StGB hat als allgemeine Norm Vorrang

Dass der Wolf laut Berner Konvention (amtliches Übereinkommen zum Erhalt wildlebender europäischer Tiere und Pflanzen) als streng schützenswertes Raubtier gilt und laut Jagdgesetz als schützenswert, mindert die Aussagekraft des StGB laut Schumacher nicht. Art 17 StGB ist die allgemeine Norm, die Vorrang vor anderen gesetzlichen Bestimmungen (zum Beispiel des Jagdgesetzes) besitzt. Die Thematik Wolf wird uns noch lange begleiten. Fachleute gehen davon aus, dass die heute rund 20 Wölfe in der Schweiz ihre Population jährlich um einen Drittel steigern. Folglich könnten schon bald einmal bis zu 300 Wölfe, verteilt auf rund 50 Rudel, durch die Schweizer Alpen schleichen. In den vergangenen Wochen war es um die Wolfspräsenz im Oberwallis erstaunlich ruhig. Sobald die Schafhalter ihre Tiere wieder ins Freie lassen, dürfte sich das ändern.

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