Poschiavo 30.07.2014. – Im Puschlav ist wieder M25 unterwegs. Hannes Jenny, Wildbiologe beim Bündner Amt für Jagd und Fischerei, bestätigte am Mittwoch, dass das Tier auf der linken Talseite unterwegs ist. Bei dem Bären handelt es sich laut Jenny um das als M25 bekannte Tier.

Behörden und Bevölkerung werden informiert

Bisher ist es noch zu keinen Zwischenfällen mit dem Bären gekommen. Laut Jenny wurden am Mittwoch die Puschlaver Behörden informiert. M25 war in der Vergangenheit unter anderem auch im Engadin unterwegs. Über das Puschlav wanderte er ins Veltlin weiter. Mittlerweile ist er über das Stelvio-Gebiet und das Münstertal wieder ins Tal zurückgekehrt.

WWF

Klare Antworten vom WWF gefordert

Unser Verein hatte den WWF gefragt, wie viele der 22'509 Stimmen Ihrer M25-Petition aus den Dörfer wo der Bär unterwegs war, seien. Der WWF hat uns frech geantwortet, dass der Bär nicht bei uns sei. Undankbarer Weise ist M25 gerade nach dieser Antwort zurückgekommen, nachdem er im Veltlin Angst verbreitet und Schaden angerichtet hatte, soweit dass in einer online Befragung der Bewohner aus Tirano, 80% der Antworten gegen den Bär ausfielen.

Die Sorgen der Menschen auf den Meiensässen sind gross und die Behörden bitten um Hilfe

Die Behörden bitten vorsorglich diejenigen die den Bär sehen, sofort das Amt für Jagd und Fischerei zu informieren (Telefonnummer 081 257 38 92) oder der Jagdaufseher Arturo Plozza (Telefon 079 419 03 30).

Der WWF sagt aber in seiner Antwort, wir sollen uns keine Sorgen machen und der WWF wird uns zeigen wie man mit Grossraubtieren leben kann. In der Stadt wo keine Bären sind, fügen wir hinzu.

 

 

 

 

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